Die Zeichen an der Wand

Gesehen in der Lothringer Straße, Frühjahr 2016. Heute werden vermutlich eine Million Menschen die AfD wählen, die "Alternative für Europa". Die ist nun eins gewiss nicht: eine Alternative zu irgendwas und auch nicht zu Europa. Die AfD wird bald wieder verschwinden, sagen die einen. Die AfD ist eine Reaktion auf eine liberale CDU und wird bleiben, sagen die anderen. Es kommen spannende Zeiten.
Gesehen in der Lothringer Straße, im Frühjahr 2016.

Heute werden vermutlich eine Million Menschen die AfD wählen, die „Alternative für Deutschland“. Die ist nur eines gewiss nicht: eine Alternative zu irgendwas und auch nicht zu Europa. Die AfD wird bald wieder verschwinden, sagen die einen. Die AfD ist eine Reaktion auf eine allzu liberale CDU und wird bleiben, sagen die anderen.

Es kommen spannende Zeiten. Deutschland hat eine Million Flüchtlinge aufgenommen. Möglich, dass vorerst Schluss ist mit der Willkommenskultur, allein weil sonst das ganze Land politisch krass nach Ultrarechts abdriftet. Jede Woche brennen Flüchtlingsunterkünfte, Brandstifter werden fast nie ermittelt.

Obwohl die Flüchtlinge mit Unterkunft, Kleidung und Essen versorgt werden, muss in Deutschland niemand ein Opfer bringen. Es gibt keine Sondersteuer, wer früher zweimal im Jahr in Urlaub fuhr, kann sich das auch heute noch leisten. Niemand muss sich einschränken oder neuerdings wegen der Flüchtlinge auf etwas verzichten. Und trotzdem gibt es einen Riesenhass auf diese Menschen.

Für Haiti und Nepal und andere Katastrophenopfer wurde gespendet, sehr freigebig und schnell. Warum lässt man jetzt Menschen, die vor dem Krieg flüchten, hilflos in Griechenland allein? Warum wird den Griechen nicht geholfen? Woher kommen die Hartherzigkeit und Gnadenlosigkeit auf einmal?

Überall in Deutschland werden jetzt Wohnungen gebaut. Eine Entwicklung, die man nur begrüßen kann. Die Arbeitslosigkeit sinkt und sinkt, allein in Aachen haben Sicherheitsfirmen und DRK an die 500 Personen eingestellt, vorzugsweise Leute mit Fremdsprachenkenntnissen. Schwierige Arbeitsplätze wie Bäcker und Helfer in Supermärkten werden mit Flüchtlingen besetzt. Ist das so schlecht? Nicht alle haben Schwierigkeiten mit unserem Lebensstil. Einige aber doch, das kann nicht verschwiegen werden.

Wo sich noch vor Jahren das Finanzsamt Aachen-Stadt befand, werden jetzt Wohnungen hochgezogen. Und nicht nur da. Die Stadt macht sich bereit zum Wachsen. Eine erfreuliche Entwicklung.
Wo sich noch vor Jahren das Finanzamt Aachen-Stadt und dann lange Zeit eine Brache befand, werden jetzt Wohnungen hochgezogen. Und nicht nur da. Die Stadt macht sich bereit zum Wachsen. Eine erfreuliche Entwicklung.

 

 

Veröffentlicht von

MargretVallot

Ich bin Bloggerin und Journalistin

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