Künstlerin Louisa Clement und Kurator Andreas Beitin im LuFo

„Louisa Clement — remote control“ Ansicht der Ausstellung im Ludwig Forum Aachen. Foto Carl Brunn (2019)

Am Donnerstag, 23. Januar, um 18 Uhr, führen die Künstlerin Louisa Clement und Andreas Beitin, Kurator und ehemaliger Leiter des Ludwig Forum Aachen, durch die Ausstellung „Remote Control“. Der Eintritt ist frei!

Was macht einen Menschen im digitalen Zeitalter aus? Die Optimierung und Manipulation des Körpers durch technische und medizinische Eingriffe eröffnet Fragen nach der menschlichen Identität, denen Louisa Clement in ihrer künstlerischen Arbeit nachgeht. Ihre Fotografien, Videos, Installationen, Skulpturen und Virtual-Reality-Arbeiten reflektieren unsere Alltagswirklichkeit auf verführerische und gleichzeitig abgründige Weise.

Im Zentrum steht meist der Körper selbst – fragmentiert, anonymisiert und verfremdet wird er zum Sinnbild des „neuen Menschen“ in einer digitalisierten Lebenswelt. Clements Werke bewegen sich im spannungsreichen Wechselspiel zwischen Virtualität und Realität, Absenz und Präsenz.

Das Ludwig Forum Aachen zeigt noch bis zum 26. Januar mit rund 140 Werken die erste umfangreiche museale Einzelausstellung der 1987 in Bonn geborenen Künstlerin.

Die Führung findet statt am Donnerstag, 23. Januar, ab 18 Uhr im Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109 . Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich!

Als Ersatz: In Eilendorf soll es bald neue Schrebergärten geben

Schrebergärten sind gar nicht spießig, erfreuen sich vielmehr wachsender Beliebtheit. Je dichter Städte bebaut werden, umso sehnsüchtiger wünscht man, sich mal in eine Parzelle begeben zu können, wo die Natur wächst und gedeiht. In Aachen ist die Zahl der Kleingärten reduziert worden, dafür soll jetzt Ersatz geschaffen werden.

In Eilendorf soll zwischen der Kleingartenanlage Sonnenscheinstraße und dem Gewerbegebiet Eilendorf-Süd eine rund 2,3 Hektar große Fläche, die bislang landwirtschaftlich genutzt wird, künftig als Ersatzstandort für wegfallende Kleingärten im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit.   

Daher findet von Montag, 17. Februar, bis Freitag, 18. März, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens „Sonnenscheinstraße / Neue Dauerkleingartenanlage“ statt. Die Pläne liegen von montags bis freitags, 8 bis 12 Uhr, mittwochs zusätzlich von 14 bis 17.30 Uhr im Foyer des Bezirksamts Aachen-Eilendorf, Heinrich-Thomas-Platz 1, aus.

Zusätzlich bietet die Stadtverwaltung am Mittwoch, 26. Februar, um 18 Uhr einen Anhörungstermin im Sitzungssaal des Bezirksamts an. 

Weitere Infos findest du im Internet unter www.aachen.de/bauleitplanung. Dort kann auch der Newsletter „Bauleitplanung“ abonniert werden, um regelmäßig über aktuelle Bebauungsplanverfahren der Stadt Aachen informiert zu werden.

Kleingartenanlage in Bonn, entnommen aus der Wikipedia.

Frohes Neues Jahr

Der Nebel des Silvesterfeuerwerks vermischte sich beim Jahreswechsel 2019/2020 mit den Regentröpfchen, und es entstand noch mehr Nebel, so dichter Nebel, wie man ihn sonst nie in Aachen erlebt, höchstens in London. Die Knallerei beeindruckte, es waren sehr laute Explosionen. Aber von einem Böller-Verbot und Leuten, die es umsetzen wollten, war am Markt nichts zu sehen. Das müssen wir im nächsten Jahr noch mal üben. Ich denke aber: Wenn man den Leuten kein umweltfreundliches Ersatz-Feuerwerk anbietet, wird das Silvester-Feuerwerk niemals ausfallen.

Der Jahresrückblick, der fast an der Technik scheiterte

Das Jahr 2019 ist bald vorbei, und statt eines Jahresrückblicks gibt es hier ein Aachen-Rätsel. Zu jedem Monat gibt es ein paar Fragen und am Schluss ein (etwas kryptisches) Lösungswort. Notiert euch die richtigen Lösungsbuchstaben in der Reihenfolge der Fragen. Unter den ersten 10 EinsenderInnen werden fantastische Preise verlost. Die Einzelheiten entnehmt ihr bitte den Internet-Seiten von ARD und ZDF.
Im Januar tagte das Bürgerforum in Haaren und befasste sich mit dem Bau eines neuen Kindergartens. Welches Thema wurde bei der gutbesuchten Veranstaltung noch behandelt?
A) Zwei Mütter informierten über die Vorteile und den Einsatz von Mehrweg-Windeln
B) Aachener brauchen sich an Kosten für den Straßenbau nicht mehr zu beteiligen. 
C) Das Klinikum wird geschlossen, die Parksituation dort ist nicht mehr in den Griff zu bekommen.
Im Februar wurde auf der Vaalser Straße eine Radfahrerin getötet. Zur Mahnung und Erinnerung steht dort heute 
A) Ein weißes Fahrrad
B) Ein Schild mit ihrem Namen
C) gar nichts
Im März gab es eine Trauerfeier vor dem Aachener Büro der Europa-Abgeordneten Sabine Verheyen (CDU). Was war der Grund für diese Trauerfeier?
A) die CDU hatte bei der Europawahl schlecht abgeschnitten
B) die Abgeordnete hatte mitgeteilt, sich aus der Politik verabschieden zu wollen
C) die Abgeordnete hatte im Parlament für eine Novelle gestimmt, die die Grundlagen für eine totale Kontrolle des Internets schafft
Im April wurde in Aachen der Elisengarten verschönert. Welche Maßnahme wurde ergriffen, um dieses zentral gelegene Fleckchen Stadt ein bisschen ansehnlicher zu gestalten?
G) es wurde eine Plastik, die Oberbürger Marcel Philipp darstellt, aufgestellt
H) es wurde Rollrasen verlegt
I) es wurde in dem Garten dauerhaft eine Fressbude von einem Ex-Karnevalprinzen aufgestellt
Im Mai schockte ein blauhaariger Aachener Youtuber die Welt mit einem Zerstörungsvideo. Was sollte darin wortgewaltig zerstört werden?
D) Die RWTH wegen Forschung, die sich in Kriegen nutzen lässt
E) Die CDU wegen ihrer rundum ungerechten und naturfeindlichen Politik
F) Das Stadttheater Aachen, weil es mit seinen 20 Millionen Euro Subvention nicht auskommt
Im Juni nahmen rund 1.000 Menschen in Aachen an einem wunderbaren Ereignis teil. Dabei waren Leute mit Masken unterwegs, weshalb die Polizei eingriff. Wie viele waren maskiert?
L) 2
M) alle
N) 15
Im Juli schrieb ein Aachener auf AachenNews.org über einen Neubau, der dringend am Rande des Westparks errichtet werden muss. Es handelt sich bei dem Gastautor um
N) SPD-Oberbürgermeisterkandidat Mathias Dopatka. 
O) den Bischof von Aachen, Helmut Dieser. 
P) Ex-Städteregionsrat Helmut Etschenberg
Im August, wo auch noch Semesterferien sind, kommt raus, dass in einem Stadtteil von Aachen ganz besonders oft absolut gar nix los ist. Tote Hose ist in 
D) Rote Erde wegen der komplett leeren Aachen Arkaden
E) auf dem mit Riesengebäuden vollgestellten Campus Melaten
F) in der Lothringer Straße, wo sich das Büro der Aachener Piratenpartei befindet
Im September (und in anderen Monaten)werden in Aachen von einer Bürgerinitiative Unterschriften gesammelt. Wofür sollen sich die Menschen mit ihrer Unterschrift einsetzen?
U) Der Dom soll endlich Parkhaus werden, damit noch mehr Autofahrer ihre Pkw in der Innenstadt abstellen können.
V) Der Dom soll endlich abgerissen werden, um die darunter liegende Braunkohle zu  bergen.
W)Der widerspenstige Rat mit der regierenden GroKo (CDU/SPD) soll endlich zu fahrradfreundlichen Maßnahmen gezwungen werden.
Im Oktober wird etwas beschlossen, was die Politik in den letzten 20 Jahren schon mehrfach angekündigt hat, zu dem es aber nie kam. Was war das?
S) Das marode Parkhaus Büchel soll abgerissen werden.
T) Die ASEAG kann fahrscheinfrei genutzt werden, und BusfahrerInnen wird das Gehalt verdoppelt.
U) Die bisher von der Stadtverwaltung ignorierten Anträge der Piraten werden endlich mal bearbeitet und zur Abstimmung weitergeleitet. 
In November macht ein Aachener dem Suermondt-Ludwig-Museum ein Geschenk. Was schenkt der Mann dem Museum und damit der Stadt? 
Z) sein Gebiss
Y) seinen Schaukelstuhl
X) einen mittelalterlichen Trinkbecher
Im Dezember warnt die Feuerwehr vor Unachtsamkeit mit leicht brennbaren Weihnachtsutensilien. Auch die Polizei warnt. Wovor? 
K) vor rechtsradikalen Kommunalpolitikern, die in Rat Blödsinn erzählen
L) vor falschen Polizisten, die alten Leuten Bargeld und Schmuck abschwatzen wollen
M) vor Journalistinnen, Künstlerinnen, fahrendem Volk und Feministinnen (Männer sind mitgemeint).
Auf den Fahrrad-Streifen stehen immer noch Autos, aber die dürfen neuerdings nur 30 km/h fahren. Wegen der Luftreinhaltung – wie man lesen kann. Immerhin sind langsam fahrende Pkw für alle Verkehrsteilnehmer weniger gefährlich. Deshalb mein Wunsch für euch für 2020: Möge jede/r gut ankommen und nicht von einem Lkw erfasst werden.

Chanukka am Elisenbrunnen

Oh wie schön. Die Jüdische Gemeinde Aachen und die Organisation Chabad werden am kommenden Sonntag, 22. Dezember, erstmals ein offizielles Lichteranzünden im Rahmen des jüdischen Chanukka-Festes am Elisenbrunnen veranstalten.

Da kein Chanukka-Leuchter im Archiv ist (noch nicht), hier ein anderes religiös begründetes Leucht-Teil.

Um 18 Uhr wird der große Chanukkaleuchter entfacht. Bürgermeisterin Hilde Scheidt wird offiziell für die Stadt Aachen das Licht anzünden. Zusätzlich wird es Musik, Tanz und Geschenke für die Kinder geben.

Das Chanukka-Fest erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem nach dem erfolgreichen Makkabäeraufstand. Es wird acht Tage lang gefeiert.

Auf einem achtarmigen Leuchter wird an jedem Abend ein Licht mehr angezündet, sodass am achten Abend insgesamt acht Lichter leuchten.

UPDATE: hier ein Bericht, wie es war am Elisenbrunnen, als das erste Licht am Leuchter angezündet wurde. Vermutlich in wenigen Tagen ohne Bezahlschranke.

Drei Ausstellungen: Wendezeit und Kapitulation Aachens

Die Ausstellung „Wir Nachkriegskinder“ im Couven Museum in Aachen widmet sich den Alltagsnöten, aber auch den kleinen Triumphen in der „schlechten Zeit“ nach dem Zweiten Weltkrieg, als mit dem Land die alten Gewissheiten in Trümmern lagen. Sie ist die erste von drei Ausstellungen in Aachen, die sich mit der Wendezeit rund um die frühe Kapitulation Aachens beschäftigen.

Erst in den 50er Jahren ging mit dem Wiederaufbau die Realität des Zusammenbruchs schrittweise in neue Formen des Wohlstands über. Alltag zwischen Zusammenbruch und Wiederaufbau bedeutete das dichte Nebeneinander von Mangel und Improvisation, Trauma und Tatkraft.

Staubsauger, auffallend elegant geformt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die materielle Kultur, die auf Gebrauch und Nutzung verweist, aber auch emotionale Erinnerungsräume öffnet. Dazu gehören private Gebrauchsgüter angefangen bei Fluchtkoffer, Notspielzeug und Nachkriegsseife bis hin zu Petticoatkleid, „Faux Bijoux“ und Lego-Steinen. Bei den Hausgeräten und Wohnaccessoires spannt sich der Bogen vom Volksempfänger bis zum Fernsehmöbel, von der Kaffeekanne aus Kriegsmaterial bis zum bunten Mikrokosmos der Salzstangenhalter, Cocktailglasanhänger und Picknickmesserchen.

„Wir Nachkriegskinder“ spricht ganz direkt die zwischen 1935 und 1955 Geborenen an, aber auch die Generationen der Kinder und Enkel mit dem Ziel, unterschiedliche Alltagserfahrungen wechselseitig zu teilen und über den eigenen, auch geografischen, Standort hinaus zu reflektieren. Das teilt das Presseamt der Stadt mit.

Im Couven Museum, Hühnermarkt 17,  „Wir Nachkriegskinder. Alltag zwischen Not und Nierentisch“, zu sehen bis 29. März 2020. 

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Es folgt: „Alles auf Anfang? In Aachen beginnt die Nachkriegszeit, 9. November bis 8. März. Eröffnung: Freitag, 8. November, 19 Uhr, im Centre Charlemagne Neues Stadtmuseum Aachen, Katschhof 1.

Es folgt weiterhin: „Der Krieg ist aus! Die Entstehung der Aachener Nachrichten und der Wiederaufbau“, 16. November bis 1. März. Eröffnung: 15. November, 18 Uhr im Internationalen Zeitungsmuseum Pontstraße 13.

Infoabend: Wie bekomme ich einen Job bei der EU?

Die EU und ihre Institutionen sind ein interessanter Arbeitgeber in einem internationalen Netzwerk. Der Weg in die Institutionen Europas ist jedoch anspruchsvoll und sollte gut vorbereitet sein.

Während eines kostenlosen Infoabends des Europe Direkt Informationsbüros Aachen wird am Mittwoch, 30. Oktober, um 19 Uhr im Grashaus am Fischmarkt 3 erklärt, welche Karrieremöglichkeiten es bei den verschiedenen EU-Institutionen gibt. Referent Steffen Ludwig von der Kommunikationsabteilung von EPSO, dem Europäischen Amt für Personalauswahl, beantwortet dabei Fragen wie „Wo finde ich die Stellenausschreibungen?“, „Wie und wo bewerbe ich mich?“, „Was bezahlt die EU?“ und „Wie kann ich ein Praktikum bei den EU-Institutionen machen?“.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei; jedoch ist aus Platzgründen eine Anmeldung unter http://bit.ly/Laufbahn-EU-2019erwünscht, so teilt das Presseamt der Stadt Aachen mit.

Attackiert von populistischen Bewegungen: Kunst und Wissenschaft

Im LuFo: Prof. Dr. Wolfgang Ullrich spricht über Tim Otto Roth

Im Rahmen der Ausstellung „AIS³ [aiskju:b]. Ein Klanglaboratorium von Tim Otto Roth“ im Ludwig Forum in Aachen hält mit Prof. Dr. Wolfgang Ullrich einer der scharfsinnigsten und zugleich provokantesten Kunsttheoretiker der Gegenwart einen Vortrag.  Der Titel: „Tim Otto Roth. Künstler, Wissenschaftler und Gesellschaftsanalytiker“.

Der sicherlich interessante Vortrag findet statt am Donnerstag, 17. Oktober. Beginn ist um 18 Uhr. (Im Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Str. 97-109). Der Eintritt ist frei!

Kunst ist Kunst, ihre Freiheit ist nicht mehr selbstverständlich. Foto: Archiv

Im Vortrag lädt Ullrich dazu ein, das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft aus einem bislang kaum beachteten Blickwinkel zu reflektieren: Beide Diskursbereiche sehen sich in den letzten Jahren vermehrt Angriffen vor allem von populistischen Bewegungen ausgesetzt. Ihre Freiheit ist nicht mehr selbstverständlich.

Damit verändert sich aber auch ihre Rolle in der Gesellschaft. Angeregt von Tim Otto Roths Interview mit einem der einflussreichsten Medienphilosophen, das im vergangenen Jahr unter dem Titel „Fact or Fake“ als Coverstory in EIKON veröffentlicht wurde, und Roths zahlreichen Kooperationen mit führenden, internationalen Wissenschaftseinrichtungen, beleuchtet Ullrich das Werk des Konzeptkünstlers und Komponisten. Dieses Werk setzt auf ganz eigene Weise Naturwissenschaften und Kunst zueinander in Beziehung.

Im Anschluss an den Vortrag sind die Zuhörer*innen eingeladen, Fragen zu stellen und in einen Diskurs über aktuelle Themen der Kunst einzutreten. Neben Wolfgang Ullrich werden auch Prof. Christopher Wiebusch, 3. Physikalisches Institut der RWTH Aachen, sowie Tim Otto Roth anwesend sein.

Zur Person: Wolfgang Ullrich lehrte als Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, lebt als freier Autor und Kulturwissenschaftler in Leipzig, forscht und publiziert zur Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, zu bildsoziologischen Themen sowie zur Konsumkultur.

Vom Feinsten: „Jazz in der Nadelfabrik“

Die Reihe „Jazz in der Nadelfabrik“ der Saison 2019/2020 eröffnet am Sonntag, 8. September, um 18 Uhr (Einlass 17 Uhr) der ghanaische Künstler Adjiri Odametey. Das teilte jetzt das Presseamt der Stadt Aachen mit.

Ausgebildet wurde Odametey im ghanaischen „Centre for culture and arts“ in Accra. Er gewann Preise wie den „Student Pop Chaise“ oder den „Ecrag Award“ als „Talent of the year“ und war langjähriges Mitglied des „Ghana Dance Ballet“ und des „Kalif Dance Ensembles“.

Adjiri Odametey spielte in Bands wie dem „Pan African Orchestra“ und nahm deren Debütalbum „Opus 1“ im legendären Real World Studio von Peter Gabriel auf. Er arbeitete bereits mit Miriam Makeba, Lucky Dube oder Osibisa zusammen und komponierte schon sehr früh für Bands wie „Kyriem“ in Ghana. Der Multi- Instrumentalist hat sich aufgrund seiner warmen, erdigen Stimme und melodiösen Songs in der Weltmusik einen Namen gemacht.

Bekannt wurde Adjiri Odametey durch den Titelsong seiner ersten CD „Mala“. Nun präsentiert er mit „Dzen“ bereits seine dritte CD. Er zählt zu den imponierendsten Vertretern afrikanischer Musik unserer Tage.

Wichtig: Da die Plätze in der Nadelfabrik begrenzt sind, kann nach vollständiger Auslastung kein Einlass mehr erfolgen. Platzreservierungen sind aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich. Der Veranstalter bittet um Verständnis. Der Eintritt ist frei.

Bäume schwer erkrankt oder abgestorben – Bomendienst rückt an

Der Aachener Stadtbetrieb hat, wie heute von der Pressestelle mitgeteilt wurde,  bei seiner jüngsten Baumkontrolle festgestellt, dass inzwischen rund 170 Bäume im Stadtgebiet an Straßen, in Parkanlagen und auf Friedhöfen schwer erkrankt oder auch durch die anhaltende Trockenheit in den Jahren 2018 und 2019 abgestorben sind. Dadurch nimmt die Standsicherheit der Bäume ab.

170 Bäume werden gefällt. Die hier abgebildeten sind allerdings nicht dabei.           Foto: Archiv

Um nicht zur Gefahr für Menschen und Sachen zu werden, lässt die Stadt die betroffenen Bäume durch die niederländische Firma Algemener Bomendienst Limburg nach und nach bis Dezember 2019 fällen. Die Arbeiten haben bereits begonnen. Der Fachbereich Umwelt hat ihnen zugestimmt.

Erwähnt wird in der Mitteilung, dass die betroffenen Bäume nur dann gefällt werden, wenn darin keine Tiere leben oder andere tiefgreifende Gründe des Naturschutzes dagegen sprechen. Diese Grundregel gilt für das ganze Jahr und ist nicht beschränkt auf die Zeit des Brut- und Nistschutzes von März bis September.