Aachener Fotografin Irmel Kamp zeigt Fotografien aus Tel Aviv

Bauhaus-Architektur in Dessau. Derart originale Bauten findet man auch in Tel Aviv. Irmel Kamp aus Aachen hat die Bauten in Tel Aviv gefunden, fotografiert und international bekannt gemacht.    Foto: Johannes Meyer

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr wird die Aachener Fotografin Irmel Kamp vom 3. April bis zum 3. Mai in der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ausstellen. Das teile jetzt die Aachener Stadtverwaltung mit.

In der Ausstellung „Tel Aviv – Neues Bauen“ werden Fotografien von Irmel Kamp, Jahrgang 1937, aus den Jahren 1988 bis 1990 gezeigt. Diesen heute schon historisch erscheinenden Arbeiten stellt Irmel Kamp neue Fotografien gegenüber, die im Jahre 2018 bei einem erneuten Besuch in Tel Aviv entstanden sind.

In der vergleichenden Betrachtung wird in Ansätzen sichtbar, mit welcher Intensität die Architektur der Moderne bis heute die Stadt Tel Aviv prägt. Die Ausstellung, die durch Vermittlung des Kulturbetriebs der Stadt Aachen an das Kulturamt der Stadt Düsseldorf zustande kam, wird am Dienstag, 2. April, um 18 Uhr in der Architektenkammer NRW, Zollhofstraße 1, in Düsseldorf eröffnet.

Workshop zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit für Vereine“

Das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen bietet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Aachen für ehrenamtlich engagierte Menschen in Vereinen am Samstag, 30. März, einen Workshop zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit für Vereine“ an.

Zur Info: Es ist der 11. März und es schneit.

Wie kann ich die Öffentlichkeit über die Ziele und Aufgaben meines Vereins, meiner Gruppe, Initiative oder Institution informieren? Auch bei knappen Mitteln ist effektive Öffentlichkeitsarbeit möglich, wenn entsprechende Strategien und Methoden beherrscht werden. Die Teilnehmenden lernen, Konzepte für eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln und praktisch umzusetzen.

Die Stadtverwaltung teilt mit: „Beispiele bisheriger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Pressemitteilungen, Flugblätter oder Plakate, können gerne mitgebracht werden, um an diesen beispielhaft zu lernen.“

Ziel ist es, durch theoretische Impulse und praktische Übungen Sicherheit für die Öffentlichkeitsarbeit zu gewinnen. Referentin ist Yvonne Michel, Diplom-Medienberaterin.

Die Gebühr für den Workshop beträgt 45 Euro. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Bitte bei der Volkshochschule Aachen – nicht beim Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement – Telefon 0241 / 4 79 20 oder per Mail vhs at mail.aachen.de anmelden. Infos zum Anmeldeverfahren gibt es unter vhs-aachen.de oder im Programmheft der VHS.

Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 30. März, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr bei der VHS, Peterstraße 21-25, Raum 215 in Aachen.

Vortrag im LuFo: Von der Digitalisierung der Welt zur Virtuellen Realität

Anlässlich der Ausstellung „Lust der Täuschung“ im Aachener Ludwig Forum hält Professor Dr. Leif Kobbelt vom Visual Computing Institute der RWTH Aachen einen Vortrag zum Thema „Von der Digitalisierung der Welt zur Virtuellen Realität“ im Ludwig Forum Aachen. Der Professor engagiert sich  intensiv für die Vermittlung wissenschaftlicher Themen in einer breiteren Öffentlichkeit.

Durch computer-generierte Sinnestäuschungen entsteht virtuelle Realität. Aus wissenschaftlich/technischer Sicht hat die Virtuelle Realität zwei Seiten: Auf der „Input“ Seite werden virtuelle Welten erschaffen und auf der „Output“ Seite werden diese Welten für die Sinne des Nutzers realistisch dargestellt.

Das Erschaffen virtueller Welten geschieht in der Regel entweder über die 3D Modellierung mit einer CAD-Software oder aber durch 3D Rekonstruktion von realen Räumen und Objekten. Die Darstellung bezieht sich meistens hauptsächlich auf das Sehen (z.B. Stereo-Display oder VR-Brille), aber auch andere Sinne wie das Hören, Fühlen oder die Propriozeption können angesprochen werden. Es werde in dem Vortrag „ein kleiner Einblick in den State-of-the-Art“ geboten, so teilt das Ludwig Forum mit.

Der Vortrag findet statt im Ludwig Forum in Aachen, Jülicher Straße 97 – 109, am Donnerstag, 7. März. Beginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

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Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es am Donnerstag, 7. März, von 16 bis 18 Uhr, eine spezielle Führung durch die Ausstellung „Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality“ mit Hinweisen auf das Vermittlungsprogramm, Informationen zu altersgerechten Führungen und Unterrichtsmaterialien zur Ausstellung.

Der Eintritt zu dieser Infoveranstaltung ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: Tel.: +49 241 1807-115, museumsdienst@mail.aachen.de

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Für alle, die gerne ins Museum gehen und mehr über die Ausstellung wissen möchten, denen aber eine Führung zu anstrengend ist, bietet das Ludwig Forum ein Programm nach den jeweiligen Bedürfnissen und im eigenen Tempo. In Zusammenarbeit mit TANDEMmia gibt es jetzt ein Angebot für Seniorinnen und Senioren sowie Interessierte jeden Alters zu einem begleiteten Rundgang durch eine aktuelle Ausstellung und Möglichkeiten zum Gespräch.

Mit Jessica Honnef

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung erbeten bei: Jessica Honnef, TANDEMmia – aufsuchende Seniorenarbeit in Aachen, Tel.: +49 241 565 282-98, honnef@diakonie-aachen.de

Fr. 08.03.2018 und Fr. 29.03.2019, 13 bis 16 Uhr, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109, 52070 Aachen.

Bei der Eröffnung der Ausstellung zeigte sich bereits das große Interesse am Thema. Jetzt werden Zusatzveranstaltungen angeboten. Nichts wie hin.

Myriam Kroll übernimmt übergangsweise die Leitung des Ludwig Forums

Myriam Kroll übernimmt zum 1. April 2019 übergangsweise die Leitung des Ludwig Forums für Internationale Kunst nach dem Weggang von Dr. Andreas Beitin. Das teilte jetzt die Pressestelle der Stadt Aachen mit.

Kroll sei mit dem Ludwig Forum und der Sammlung der Peter-und-Irene-Ludwig-Stiftung durch ihre freiberufliche kuratorische Assistenz seit der großen Chuck-Close-Ausstellung im Jahr 2007 bestens vertraut. Maßgeblich beteiligt war sie auch an Ausstellungen wie „Ludwigs Grafik“ und „Nie wieder störungsfrei“ im Jahre 2011.

Seit 2013 ist sie Kuratorin und stellvertretende Leiterin der Route Charlemagne und verantwortete Ausstellungserfolge wie „Mokka Türc und Marihuana“ (2015), „Bier und wir“ (2017) und „Kids, Kunst und Krawall“ (2018).

Im Forum das Sehen lernen

Das Ludwig Forum Aachen bietet einen Kurs an, der sich fundierter Kunstbetrachtung widmet. Das Museum teilt mit:

Die Kunsthistorikerin Dr. Gudrun Liegl-Raditschnigg vermittelt dort eine Reihe grundlegender Methoden, die die Wahrnehmungsfähigkeit schulen. So verschaffen sich die Teilnehmenden einen eigenständigen Zugang zum Verständnis von Werken der Malerei. Angesprochen sind alle, die selbst Malerei betreiben und auf der Suche nach neuen Impulsen für ihr kreatives Schaffen sind, wie auch diejenigen, die ihre Fähigkeiten, sich individuell mit Kunst auseinanderzusetzen, ausbauen möchten. Ausgehend von Kunstwerken der aktuellen Präsentation werden verschiedene Aspekte der Kunst fokussiert, wie zum Beispiel die Wege der Raumgestaltung, Varianten der Farbgestaltung und spezifische Lichtstrukturen.

Infos zu Dr. Gudrun Liegl-Raditschnigg: geb. 1962, Studium der Kunstgeschichte in Aachen und Wien. Magisterexamen 1989: zum Thema „Stellenwert von Raum und Zeit im bildnerischen Denken Paul Klees“. Promotion 1992: „Farbraumkonzeptionen in der Malerei des 19. und 20. Jhds.“. Sie ist seit 1991 im Ludwig Forum und anderen Museen in der Vermittlung von Kunst tätig. Außerdem mit der Entwicklung theoretischer Konzepte und kreativer Methoden, die die Wahrnehmungsfähigkeit fördern und somit das Kunstverständnis erleichtern und vertiefen.

Termine: Sa 19.01., 26.01., 02.02., 09.02., 16.02., 23.02.2019, 15 bis 17 Uhr im Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen.
Achtung, die Kursgebühr beträgt 80,00 Euro / ermäßigt 56,00 Euro.

Die Anfänge der Fotografie in Aachen

Uralte Fotos gibt es jetzt  im Zeitungsmuseum der Stadt Aachen zu sehen. Hier ein (neues) Foto von einem Turm, der zur alten Tuchfabrik in der Charlottenstraße gehört.

Der Verein „Aachener Bild- und Tonarchiv“ präsentiert im Internationalen Zeitungsmuseum in Aachen, Pontstraße 13, eine Auswahl seiner Sammlung mit Schätzen aus der Frühzeit der Fotografie in Aachen. Zu sehen ab sofort bis zum 27. Januar. 

Die zeitliche Klammer reicht von den 1860er Jahren, aus denen die ältesten Aufnahmen des Archivs stammen, bis zum Kaiserbesuch in Aachen 1902. In zehn thematischen „Fenstern“ gewährt die Ausstellung Einblicke in rund 40 Jahre Fotografie- und Stadtgeschichte. Gezeigt werden Motive und Menschen aus Aachen, Arbeiten aus Aachener Fotoateliers von bekannten und weniger bekannten Fotografen.

Die meisten Bilder wurden zuvor noch nie veröffentlicht. Für die Ausstellung wurden die oft kleinformatigen Originale vergrößert und sind als gerahmte Reproduktionen zu sehen.

Ergänzt wird die Bilderschau durch Exponate wie historische Kameras  und fototechnische Utensilien sowie frühe Ansichtskarten. Das teilte jetzt das Presseamt der Stadt mit.

Eine öffentliche Kuratorenführung gibt es zu 2,00 Euro am Mi, 14. 11., um  17 Uhr. Leitung: Andreas Düspohl

Öffentliche Sonntags-Führungen / Dauerausstellung zu 2,00 Euro (Treffpunkt Museumskasse) gibt es am:

So, 04. 11. 2018, 14.00 Uhr. Thema: Printmedien und web news – Wie billig dürfen Nachrichten sein? Leitung: Markus Knauff.

So, 11. 11. 2018, 14.00 Uhr, Thema: Wir sind Journalisten – Zum Verschwimmen der Grenzen zwischen Produktion und Rezeption. Leitung: Markus Knauff.

So, 18. 11. 2018, 14.00 Uhr, Thema: Brieftauben, Smileys, breite Gänge – Die spannende Welt der Kommunikation. Leitung: David Falke.

So, 25. 11. 2018, 14.00 Uhr, Thema: Medien, Macht und Manipulation – Aspekte der Mediengeschichte. Leitung: Lydia Konnegen.

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Das Internationale Zeitungsmuseum ist eine weltweit anerkannte und bedeutende Größe im Presse- und Zeitungswesen. Die 1886 gegründete Sammlung umfasst inzwischen gut 300.000 Exemplare, vorwiegend Erst-, Letzt- und Jubiläumsausgaben aus aller Welt. Das Museum ermöglicht eine aktuelle und aufschlussreiche Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten der internationalen Medienwelt.

Geöffnet: dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Geh mal in die Stadtbibliothek

Vorträge und Lesungen bietet die Stadtbibliothek in Aachens Couvenstraße an. Dieses Angebot ist durchaus einer Betrachtung wert. Schließlich kommen jetzt wieder Zeiten, wo man auf dem Sofa in eine warme Decke gewickelt sitzt, heißen Tee trinkt und denkt: Was jetzt?

Wohl dem, der dann ein Buch zur Hand nehmen kann, das rasend spannend ist und dein Denken verändert. Ihr werdet es nicht glauben, aber das gibt es. Ein Tipp: Ihr könnt immer donnerstags beim Basar in der Stadtbibliothek Bücher für ganz wenig Geld kaufen. Bücherflohmarkt: donnerstags, 16 bis 18 Uhr.

Auf einige, von mir ausgesuchte Veranstaltungen in der Bibliothek sei hier hingewiesen:

Morgen, Mittwoch, 26. September, um 19 Uhr, Lesung mit Olaf Müller. Der Autor liest aus seinem Buch „Rurschatten“. Es handelt sich um einen unterhaltsamen Krimi, der im Raum Aachen, Düren, Lüttich spielt.

Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr, Literaturkritiker und Autor Denis Scheck führt durch den Bücherdschungel und kämpft für „das Gute, Wahre und Schöne“.

Donnerstag, 8. November, 19 Uhr, im Pavillon der Stadtbibliothek, der Aachener Goldschmied und engagierte Bürger stellt sein Buch „Prinzip Finderlohn“ vor und liest daraus. Es ist seine Biographie, die in der Reihe „Heimat Aachen“ vorgestellt wird.

Zum 21. Oktober 1944 in Aachen gibt es eine Ausstellung im 2. Obergeschoss der Bibliothek mit dem Schwerpunkt „Opposition gegen Hitler“. Es geht um: Rote Kapelle, Kreisauer Kreis und die Männer des 20. Juli sowie Reinhold Schneider (1903 – 1958), ein Schriftsteller im Widerspruch zu seiner Zeit.

Man sieht sich.

In der Stadtbibliothek in Aachen gibt es auch Bücher zu ausgewählten Themenkreisen.     Foto: Archiv

 

Der Wald und die Bäume in Liedern und Gedichten

Die Waldbesetzer im Hambacher Forst freuen sich über eine Welle der Sympathie. Hier ausgedrückt auf einem Transparent im Frankenberger Park in Aachen.

Wohl kein Volk auf der Welt hat so viele Lieder und Gedichte über den Wald und die Bäume produziert wie das deutsche. Die Liebe zum Wald ist hierzulande schon immer besonders innig gewesen. Wald wird mit Heimat verbunden, im Wald spazieren zu gehen, das war mal in fast jeder Familie üblich, und die Verbundenheit zum Wald war groß. Wir haben sogar einen eigenen Berufsstand für den Wald: die Förster.

Das ist in unserer unmittelbaren Nachbarschaft nun bald vorbei. Auch das letzte Restchen Wald muss verbrannt werden, muss wegen der Braunkohle  in Münzen und Scheine verwandelt werden. Heimatlose Gesellen  installieren Heimatminister, lachen sich ins Fäustchen, weil sie uns so verarschen konnten. Wo sie doch in Wirklichkeit den Wald für Strom opfern  und diesen ins Ausland verkaufen werden.

https://margretvallot.org/2018/09/16/wer-hat-dich-du-schoener-wald/

Hier mal ein paar Gedichte und Sinnsprüche zum Thema. Es gibt noch viel mehr.

Geweihbaum

Wie dies Blatt
Hugo von Hofmannsthal

Weißt du, dass die Bäume reden?
Tatanga Mani, Indianerhäuptling

Der Baum
Friedrich Schiller

Habt Ehrfurcht vor dem Baum 
Alexander Freiherr von Humboldt

Nutka-Zypresse

Die Eichbäume
Friedrich Hölderlin

An die Bäume im Winter
Johann Gottfried von Herder

Auf ihrem Grab da steht eine Linde
Heinrich Heine

Sag ich`s euch, geliebte Bäume?
Johann Wolfgang von Goethe

Gold-Esche

Ginkgo biloba
Johann Wolfgang von Goethe

Am Waldessaume träumt die Föhre
Theodor Fontane

Nur der Einsame findet den Wald
Peter Rosegger

Die neue Linde
Thomas Langner

Olive

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Theodor Fontane

Wenn in Wäldern Baum an Bäumen
Johann Wolfgang von Goethe

Der letzte Baum
Christian Friedrich Hebbel

Der scheidende Sommer
Heinrich Heine

Judasbaum

Der Baum
Georg Heym

Bäume sind Gedichte
Khalil Gibran

Seht meine lieben Bäume an
Nikolaus Lenau

Die Schlacht der Bäume
Conrad Ferdinand Meyer

Elsbeere

Gestutzte Eiche
Hermann Hesse

Der verwundete Baum
Conrad Ferdinand Meyer

Der Lindenbaum
Wilhelm Müller

Die Erlen
Friedrich Freiherr von Hardenberg (Novalis)

Eukalyptus

Der Apfelbaum
Gottlieb Konrad Pfeffel

Vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt
Friedrich Rückert

Pappelglück
Peter Rubin – Dichter dran –

ich möchte ein Baum sein
Peter Rubin – Dichter dran –

Stiel-Eiche

Der Apfelgarten
Rainer Maria Rilke

Ach, Zypresse
Johann Wolfgang von Goethe

Ein Baum steht einsam
Heinrich Heine

Die Linde
Friedrich Schnack

Ich atme einen linden Duft
Friedrich Rückert

Kirschblüte bei der Nacht
Barthold Hinrich Brockes

Ein hohes Gut
Thomas Langner

Des Menschen Freund
Thomas Langner

Veranstaltungsreihe „Europa am Dienstag“ im Grashaus

Anfang des Jahres startete im Grashaus am Fischmarkt eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Europa im Dienstag“ – gemeinsam veranstaltet vom Europe Direct Informationsbüro Aachen und dem „Europäischen Klassenzimmer“ der Route Charlemagne. Dort beleuchten Experten seitdem monatlich ein anderes Europa-Thema: Unterschiedliche Formate und Themen versuchen dabei, einen Dialog über Europa mit all seinen aktuellen und historischen Perspektiven anzustoßen.

Die Veranstaltungen finden immer dienstags von 19 bis 20.30 Uhr im Grashaus am Fischmarkt 3 statt.

Nächster Termin: Dienstag, 18. September. Da referiert Dr. Ines Soldwisch, Dozentin am Historischen Institut der RWTH über „Mehr Schein als Sein? Die Geschichte des Europäischen Parlaments“. Zum Hintergrund: 1979 fanden die ersten direkten Europawahlen statt: Wie wurde das Europäische Parlament eigentlich zu einem Parlament? Welche Vorstellungen und Wahrnehmungen prägten seine Abgeordneten gegenüber der europäischen Öffentlichkeit?

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Allerdings ist eine Anmeldung unter www.europa-dienstag.de erforderlich.

Von Touristen hunderte Male fotografiert

Nur noch bis Sonntag, 19. August, einschließlich zu sehen: eine wilde Bastelarbeit auf dem Katschhof, dem Platz zwischen Dom und Rathaus in Aachen. Direkt daneben befindet sich ein überdimensionierter Sandkasten mit feinem weißen Sand, ebenfalls nur noch bis Sonntag.

Drei Wochen lang konnten Kinder nach Herzenslust im „Archimedischen Sandkasten“ buddeln. Drei Wochen gab es Strandfeeling auf dem Katschhof, mitten in der Innenstadt. Die riesigen Holzkonstruktionen, Ergebnis des Ferienworkshops „Archimedische Werkstatt“, die diesen Sommer zu Ehren des UNESCO-Dom-Jubiläums zur „Kleinen Dombauhütte“ wurde, sind  unterdessen von Touristen hunderte Male fotografiert worden.

Was später mit dem hölzernen Modell passieren wird, wie viele Kinder an den Workshops teilgenommen haben und ob die verantwortlichen Akteure mit der Sommeraktion 2018 des Future Lab Aachen zufrieden sind, verrät der Oberbürgermeister am Freitag, 17. August. Wir sind gespannt.

Berichtet wird unter AachenNews.org