Neue Wohnungen für Aachen

Hier mal ein Blick auf die neue Wohnanlage “Guter Freund” in Aachen, am Freunder Weg in Nähe der Aachen Arkaden. Dort werden jetzt 248 Wohnungen fertiggestellt, zusätzlich eine Kita und eine Einrichtung für Senioren. Da wird es bald sehr lebendig. Wenn so viele Menschen nach Rothe Erde ziehen, ändert das Viertel am Ende noch seinen […]

über Viele neue Wohnungen in Aachen — Aachen. Kommentierte Infos.

Alles neu im Ludwig Forum

Fotos von Armin Linke sind im Ludwig Forum zu sehen. Es sind reale Orte fotografiert worden, bei denen man meint, sie könnten nur Fiktion sein.

Neu im Ludwig Forum in Aachen: Die Mulde hat jetzt einen großen, schweren Vorhang und ist damit anders nutzbar als zuvor (Foto: unten). Diese große Mulde mitten im Hauptraum des Forums war immer eine Herausforderung für die Ausstellungsmacher, sie war schwer zu bespielen.

Zur Zeit ist bis zum 18. Juni eine Fotoausstellung zu sehen. Gezeigt werden Bilder von Armin Linke zum Thema Auswirkungen der Globalisierung. Titel der Schau: „The Appearance Of That Which Cannot Be Seen“ (Die Erscheinung dessen, was nicht gesehen werden kann). Es gibt tatsächlich so viel Interessantes auf den Fotos zu sehen, dass man fast überfordert ist von der Masse der Einblicke. Es existiert auf YouTube ein interessantes Interview.

Bei „The Appearance Of That Which Cannot Be Seen“ handelt es sich um die erste Ausstellung, die vollständig vom neuen Forumsleiter Andreas Beitin verantwortet wird. Breitin kam vor einem Jahr nach Aachen und hat zunächst das Programm seiner Vorgängerin abgearbeitet.

Die Ausstellung ist sehenswert, sie wird im Anschluss in Genf gezeigt. Öffnungszeiten in Aachen: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Donnerstag (Eintritt frei) 10 bis 20 Uhr.

Die Mulde mit neuem, raumteilenden Vorhang, fotografiert bei der Eröffnung der Fotoausstellung. Am Rednerpult: Dr. Margrethe Schmeer,  Vorsitzende des Betriebsausschusses Kultur in Aachen.

 

„Optische Schreie“ im Ludwig Forum

Gute Kunst gibt es reichlich im Rheinland. Das Ludwig Forum in Aachen lädt zu einer Paier-Ausstellung ein. Mit einem typischen Bild von Klaus Paier (r.).

„Optische Schreie. Der Aachener Wandmaler Klaus Paier“, so lautet der Titel einer Ausstellung, zu der das Ludwig Forum einlädt. Eröffnung ist am Samstag, 8. April, in der Zeit von 19 bis 21 Uhr. Es gibt eine Einführung um 19 Uhr.

Jahrzehnte sind vergangen, seit die Fans des Wandmalers die Fotos sehen durften, die Paier und sein Freund und Street-Art-Kollege Josef Stöhr von ihren eigenen Bildern anfertigten. Bilder, die sie Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts an die häßlichsten Wände der Stadt brachten – zu mitternächtlicher Stunde und anonym.

Die letzten Reste der allermeisten Wandbilder verschwinden gerade sang- und klanglos aus Aachen. Ich schätze, dass am Ende nur noch eins übrig bleibt: das Bild am Café Kittel mit dem Liebespaar und dem Fahrrad. Dieses Bild wurde im Dezember 2011 unter Denkmalschutz gestellt und seitdem sehr pfleglich behandelt.

Die Ausstellung im Forum zeigt auch Skizzen, die Paier in seinem Atelier anfertigte, bevor er mit Pinseln und Farbe loszog, um der Welt vor Augen zu halten, was damals ihre größten Ängste waren. Diese Skizzen werden in Aachen erstmals gezeigt.

Die Präsentation (bis 1. Oktober 2017) ist Teil des neuen Forschungsprojekts „Die Erfindung der neuen Wilden“. Den Begriff „Die neuen Wilden“ prägte Dr. Wolfgang Becker, als er Direktor des Ludwig Forums war.

Das LuFo befindet sich in Aachen, Jülicher Straße 97-109. Öffnungszeiten: Die. bis So.: 10 – 17 Uhr. Do. 10 – 20 Uhr. Mo. geschlossen.

s. auch www.ludwigforum.de (hier seht ihr den US-Präsidenten Trump auf einem Paier-Bild:  „Amerika muss wieder Kriege gewinnen“ ) und https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Paier_(Graffitikünstler)

 

 

 

 

Ritter kreuzen die Klingen vor dem Aachener Rathaus

Spannende Kämpfe lieferten sich die Ritter zum Karlsfest vor dem Rathaus. Das Publikum amüsierte sich bestens.
Spannende Kämpfe lieferten sich die Ritter zum Karlsfest in Aachen vor dem Rathaus. Das Publikum amüsierte sich.

So könnten sie tatsächlich ausgesehen haben: die Ritter, mit denen Kaiser Karl einst in die diversen Kriege zog und die Menschen ins Elend stürzte. Am Karlstag (immer 28. 01.) lieferten sich die Herrschaften auf dem Aachener Marktplatz spannende Kämpfe. Die Ritter droschen mit Schwertern und Äxten aufeinander ein, dass man manchmal den Eindruck gewann, die Sache sei ernst gemeint.

Die Limburger Ritter würden gern jedes Jahr zum Karlsfest ein Ritterlager mit Zelten und allem drum und dran auf dem Markt errichten. Sie kommen aber mit ihrem Anliegen nicht weiter und forderten die Zuschauer auf, sich für das Ritterlager einzusetzen. Vielleicht stellt ja jemand einen Antrag an das Bürgerforum, mal sehen.

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Die Kunst des Zufalls – Lacroix in Stuttgart

Blick auf den Flyer der Stuttgarter Ausstellung
Blick auf den Flyer der Stuttgarter Ausstellung

„(un)erwartet. Die Kunst des Zufalls“ – so lautet der etwas komplizierte Titel einer Ausstellung, die noch bis zum 19. Februar in Stuttgart zu sehen ist.  Vertreten bei der imposanten Schau im dortigen Kunstmuseum ist auch ein Künstler aus Aachen: der 2010 verstorbene Peter Lacroix.

Anhand von rund 120 Werken zeigt die Sonderausstellung, wie experimentell und systematisch Künstlerinnen und Künstler mit dem Zufall umgegangen sind.

Lacroix ist mit einer guten Werkfolge in Stuttgart dabei. Seine Arbeiten werden im zentralen Hauptraum zusammen mit anderen Werken, bei denen es um den Würfel geht, gezeigt. Dies geschah mit Unterstützung der Aachener Galerie am Elisengarten.

Kuratorin im Kunstmuseum ist Dr. Eva-Marina Froitzheim. Sie hat seinerzeit die gut besuchte Lacroix-Ausstellung im Ludwig Forum in Aachen gesehen und war von den verschiedenen Aspekten der Arbeiten begeistert.

Auf dem zur Ausstellung erschienen Flyer gibt es Fotos von Werken unter anderem von Timm Ulrichs, Max Ernst, Niki de Saint Halle, Christian Jankowski und ein Porträt von Peter Lacroix, ein Foto von Anne Gold. Hier die Künstlerliste.

Öffnungszeiten in Stuttgart: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, und Freitag 10 bis 21 Uhr. Eintritt: 11 Euro. Kuratorenführung: Freitag, 20. Januar, 2017 ab 18 Uhr. Katalog: Wienand Verlag, Deutsch/Englisch, 200 Seiten, 38 Euro, ISBN 978-3-86832-341-2.

St. Paul wird einmal das Gedächtnis des Bistums beherbergen

Außen eine Kirche, innen bald ein Archiv: St. Paul in der Jakobstraße in Aachen.
Außen eine Kirche, innen bald ein Archiv: Die ehemalige Pfarrkirche St. Paul in der Jakobstraße in Aachen.

Die Kirche, in der ich getauft worden bin, wird jetzt umgebaut in ein Archiv. Es ist die ehemalige Pfarrkirche St. Paul in der Jakobstraße.

In der Kirche wurde schon seit etwa einem halben Jahr gearbeitet, jetzt sieht man auch außen die Veränderungen. Was da gebaut wird für 2,63 Millionen Euro, ist wirklich spektakulär. In das Mittelschiff der Kirche wird ein dreigeschossiger Kubus reingesetzt. Verwaltung, ein Lesesaal und viel Platz für Dokumente, Urkunden und Akten – die Geschichte des Bistums betreffend – gibt es da.

Zur Kirche gehören das Pfarrhaus, wo jetzt Aachens Ex-Bischof Heinrich Mussinghoff wohnt und das Gemeindehaus. Die Orgel ist angeblich ausgebaut und verkauft. Mitte 2017 soll das neue Archiv des Bistums schon fertig sein.

An dieser Stelle in der Jakobstraße stand seit Jahrhunderten immer eine Kirche. Der Stadtbrand von 1656 soll sie schwer beschädigt haben, und der 2. Weltkrieg noch viel mehr. In den 50er Jahren und danach wurde das Gebäude ganz formidabel restauriert, das Bauwerk macht den Eindruck, als könnte selbst ein Erdbeben oder ein Flugzeugabsturz ihm nichts anhaben.

Vor der Kirche sind alle Parkplätze weggefallen, das macht sich durch  zunehmenden Parkdruck im Viertel bemerkbar. Die zwei Behinderten-Parkplätze befinden sich jetzt auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

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