Wer hat es geschrieben?

Das will ein Algorithmus herausfinden. Pangram heißt der, und Pangram weiß angeblich zu nahezu 100 Prozent, ob ein Menschen einen Text geschrieben hat oder nicht. Hier kann man ja mal den ein oder anderen Text prüfen lassen: https://www.pangram.com

Die Frage ist jetzt, was daran schlecht sein soll, dass die KI einen Text produziert, in dem alle gemachten Aussagen korrekt sind, erwiesenermaßen korrekt. Ein Mensch kann die Aussagen nachprüfen und die Handlungsanweisungen ausprobieren. – Spontan: Nichts ist daran schlecht. Ob ein Mensch etwas Wahres schreibt oder eine KI, das bleibt sich gleich.

Und so toll waren in den letzten Jahren, bevor es die KI gab, die Reden der deutschen Politiker auch nicht, dass einem etwas fehlen würde, wenn diese Reden statt von einem Mitarbeiter von einer KI produziert worden wären.

Redaktionen jagen derzeit Reden von Politikern durch den KI-Detektor Pangram – Die Zeit warf zuletzt Digitalminister Karsten Wildberger eine KI-Nutzung bei Reden und Gastbeiträgen vor, der Focus zählte rund neun Prozent vollständig KI-geschriebener Bundestagsreden für 2026. Diese Infos kann man dem Netz entnehmen.

Im aktuellen Medien- und Softwarekontext ist Pangram ein hochentwickelter KI-Detektor von Pangram Labs. Die KI hat uns mitgeteilt, was Pangram (2024 von zwei Stanford-Absolventen gegründet) kann usw., siehe unten.

  • Was das Tool findet: Es analysiert Texte und findet heraus, ob ein Text von einer Künstlichen Intelligenz (wie ChatGPT, Claude oder Gemini) geschrieben wurde oder von einem Menschen.
  • Wie es funktioniert: Das Programm prüft Texte auf typische mathematische Muster, Satzstrukturen und sprachliche Vorlieben generativer Sprachmodelle. Es kombiniert diese Erkennung gleichzeitig ( nicht kostenlos) mit einer Plagiatsprüfung.
  • Aktuelle Relevanz: Die Software wird von Redaktionen und Hochschulen genutzt. Sie erlangte im Juni 2026 große Bekanntheit in Deutschland, als Medien damit KI-generierte Reden und Gastbeiträge von Politikern (wie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt) entlarvten. Laut Studien erreicht die Version 3.0 eine Treffsicherheit von bis zu 99,98 Prozent.


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MargretVallot

Ich bin Bloggerin und Journalistin

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