Jahr für Jahr versterben in der Stadt Aachen Menschen, die ohne Angehörige leben oder deren Bestattungen aus unterschiedlichen Gründen nicht durch Angehörige veranlasst werden. Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung trägt für die Bestattung der Verstorbenen Sorge und setzt sie auf den Trauerwiesen des Friedhofes Hüls bei. Im Zeitraum von November 2022 bis Mitte September 2023 bestattete das Ordnungsamt „von Amts wegen“ 130 Menschen. Für diese so bestatteten Verstorbenen findet einmal im Jahr auf der Hüls eine Gedenkfeier statt.
Schirmherrin Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen lädt in diesem Jahr am Dienstag, 17. Oktober, ab 16.30 Uhr auf den Friedhof Hüls, Wilmersdorfer Straße 50, zur Gedenkfeier mit einer anschließenden Niederlegung von Grabkerzen ein. Freunde, Bekannte oder ehemalige Nachbarn, aber auch Angehörige der Verstorbenen sowie Aachener Bürger*innen, die den zumeist einsam Verstorbenen ein würdiges Erinnern bereiten wollen, sind herzlich willkommen. Die Oberbürgermeisterin hält auch die Gedenkrede während des ökumenischen Gottesdiensts.
Im Jahr 2012 gründeten Vertreter*innen der beiden großen Kirchen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Ordnungsamtes und der Friedhofsverwaltung den Arbeitskreis Bestattungskultur, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat, den verstorbenen Menschen ohne Angehörigen einen würdevollen Abschied zu bereiten. Ebenfalls dazu gehörte von Anfang an auch die Erinnerung an die Namen der Verstorbenen, die seit 2013 jährlich in der öffentlichen Gedenkfeier verlesen werden.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing